Modulierte Lehrerbildung - Standards sollen Qualität unserer Schule sichern
Wir haben einen neuen Baustein in unser pädagogisches Konzept eingefügt: Eine modulierte Lehrerbildung soll Standards an unserer Schule garantieren.
Eine Steuergruppe von zehn Lehrerinnen und Lehrern hatte vier Monate Zeit, um Wünsche und Unstimmigkeiten der Kolleginnen und Kollegen mit unserem pädagogischen Konzept herauszufinden. Dabei wurden vier Module unseres pädagogischen Leitbildes untersucht:
- die Erstellung differenzierter Arbeitspläne
- das Pensenbuch
- der Morgenkreis
- die Feedbackkultur
Während eines pädagogischen Tages traf sich unser gesamtes Lehrerkollegium in einem Tagungshotel in Dirmingen. Dort erarbeiteten vier Modulgruppen sogenannte Basics, die nunmehr als Standards an unserer Schule gelten: |
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Die Pensenpläne enthalten in den fünften Klassen Arbeitsaufträge für eine gesamte Woche. Ab Klassenstufe 6 gelten Pläne bis zu einem Umfang von einem Vierteljahr. Eine Neuerung erfährt das Modul „Pensenplan“, indem es fortan auch Sozialformen und ein Methodencuricullum enthält und neuerdings auch nach Kompetenzen gegliedert ist.
Der Morgenkreis zu Beginn der Woche soll als Energizer gelten und unter anderem zur Vertrauensstärkung, zur Konfliktlösung und zur Mediation beitragen.
Dass die ERS Freisen selbst eine lernende Institution ist, erkennt man unter anderem daran, dass unser Pensenbuch nunmehr seine dritte Änderung erfährt. Im Pensenbuch tragen unsere Schülerinnen und Schüler jeweils das Pensum ein, das sie als Tages- und als Wochenziel erreichen möchten. Am Ende der Woche erfolgen jeweils eine Kontrolle und eine Selbsteinschätzung über das eigene Arbeits- und Sozialverhalten der Schüler.
Als viertes Modul wurde die Feedbackkultur standardisiert. Wenn Schülerinnen und Schüler sich ihr Wissen vornehmlich über selbstständiges Lernen erwerben, ändert sich die Rolle des Lehrers vom Präsentierer des Unterrichtsstoffes hin zu einem Lerncoach. In dieser Situation entsteht ein völlig neuer Umgang zwischen Lehrer und Schüler. Beide müssen sich in einem sogenannten dialogischen Lernen ständig über den individuellen Lernprozess austauschen. Auch die Eltern sind in diese Feedback-Kommunikation immer wieder eingebunden.
Die modulierte Lehrerbildung gilt als wichtiger, neuer Bestandteil des Freisener Modells und wird kontinuierlich weitergeführt.
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